Eintracht Guckheim e.V.

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Showtanzgruppe TEVINA der Eintracht Guckheim nahm erfolgreich an der 27. Westerwaldmeisterschaft  teil.

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Fußball

Die neue Stadionzeitschrift " SG Aktuell" Ausgabe 10 steht zum Download bereit 

 (Seite Fußball Senioren)

Hier eine Übersicht über die nächsten Aufgaben unserer Teams am Osterwochenende:  

 

Vom Auf und Ab eines dörflichen Fußballvereins - Interview mit Erwin Metzger -Trainer der SG Guckheim / Kölbingen

 Kreisliga B Westerwald/Sieg: Erwin Metzger hat mit der SG Guckheim/Kölbingen Höhen und Tiefen erlebt

Von  Redakteur Wolfgang Gerz, fws24.net

Guckheim. Erwin Metzger kann man getrost als ein Urgestein bezeichnen. Der heutige Trainer der SG Guckheim/Kölbingen (Kreisliga B/Staffel 1) hält seinem Verein seit Jahren die Treue. Und er wohnt sogar in  Guckheim; also auch noch ein echtes Eigengewächs. Seit Winter 2016 trainiert Metzger die Mannschaft, für die er viele Jahre selbst aktiv war. Und sehr erfolgreich obendrein. In der Landesliga-Mannschaft  hat Metzger einen Stammplatz.

Fws24: Herr Metzger, kommt Wehmut auf, wenn man an die erfolgreichen Guckheimer Zeiten in der Bezirks- und Landesliga erinnert wird? 

Metzger: Definitiv. Ich bin froh, zu dieser Zeit gespielt zu haben. Als Fußball noch kein Hobby war, sondern eine Berufung. Ich hatte das Glück, mit riesen Typen diese Zeit zu erleben. Wenn ich dran denke, Lars Boller, Mario Hölper, Thomas Bruchertseifer, Frank Fasel, Stephan Zorn, Stefan Purpart nur um einige zu nennen, und Peter Litzinger als Trainer. Das waren gestandene Männer und ich als kleiner A-Jugend Spieler. Nach einigen Willkommenskrätschen im Training, wurde ich in die Mannschaft aufgenommen. Ich hatte außerdem das Glück, 7 Jahre verletzungsfrei durchspielen zu können. Später hatte mich der Stephan Zorn sogar zum Kapitän ernannt.

Fws24: Sie gehörten zum Stammpersonal der ersten Mannschaft. Was nehmen Sie persönlich an Erinnerungen aus dieser sportlichen Hochphase mit? Was bleibt hängen; was kann einem niemand nehmen?

Metzger: Wir hatten nicht nur Hochs, da waren auch paar Tiefs dabei. Aber selbst in den Jahren wo wir gegen den Abstieg gespielt haben, war die Zeit unvergesslich. Diesen Zusammenhalt in der Truppe wünsch ich mir in der heutigen Zeit. Als es noch keine Handys gab und man sich nach dem Training oder den Spielen Stundenlang unterhalten hatte. Ich muss zugeben, meine Sportliche Hochphase war in Hundsangen in der Rheinlandliga. Vom damaligem Trainer Dirk Hannappel, hab ich am meisten über Fußball gelernt.

Fws24: Dann 2015. Der tiefe Fall. Der freiwillige Rückzug von überkreislichen Fußballgeschehen in die Kreisliga C. Neuanfang nennt sich das dann. Wie kam es zu diesem Rückzug?

Metzger: 2015. Ich würde es heute nicht als tiefen Fall bezeichnen. Tiefer Fall ist für mich, runterfallen, Zeitlang liegen bleiben bis man zu sich kommt. Der Verein hat aus meiner Sicht einfach den Reset Knopf gedrückt. Das Problem war doch, wie bei vielen Vereinen Heute, es waren zu viele Söldner in der Truppe. Wir hatten zu meiner Zeit damals eine Hand voll und ein paar von denen, wie Lars Boller, Mike Sesztak sind sogar nach Guckheim gezogen.

Fws24: Wie haben Sie die damalige Situation erlebt?

Metzger: Etwas von Abseits. Da mein Schwiegervater im Vorstand der Eintracht ist, war ich schon ziemlich am laufenden, hab mich aber komplett daraus gehalten. Zu der Zeit spielte ich noch bei den Altenherren.

Fws24: Und wie hat man den Rückzug im Umfeld des Vereins aufgenommen. Was haben die Zuschauer, die Mitglieder und die Aktiven in der Mannschaft und im Vorstand gesagt?

Metzger: Verständlicherweise  unterschiedlich. Es wurde nichts unversucht gelassen die Klasse zu spielen, doch die Qualität der verbliebenen Spieler, für diese Klasse war überschaubar bis unrealistisch. Also gab es nur zwei  Optionen. Entweder jedes Wochenende ein Klatsche und ein deprimierendes Jahr oder Neuanfang mit Einheimischen Burschen und Aussicht auf Erfolgserlebnisse. Man darf natürlich auch die finanziellen Einsparungen nicht vergessen. Natürlich hat man in der C-Klasse weniger Zuschauer, aber wenn man ehrlich ist, welcher Verein lebt von Zuschauereinnahmen.

Fws24. Wie beurteilen Sie aus heutigem Blickwinkel die Entwicklung. Waren Landes- oder Bezirksliga eine Nummer zu groß für einen Verein wie Guckheim? War das Ende absehbar und war es lediglich eine Frage der Zeit, wann es wieder abwärts geht?

Metzger: Für mich war die Landesliga die schönste Liga, die hätte niemals abgeschafft werden dürfen. Der Sprung heute, von Bezirksliga zu Rheinlandliga ist einfach viel zu groß. Das beste Beispiel ist Malberg oder Neitersen dafür. Beide Mannschaften haben immer wieder die Bezirksliga dominiert und anschließend in der Rheinlandliga gegen den Abstieg gespielt.

Um auf die Frage zurück zu kommen. Da ich weiß, worauf sie hinaus wollen, sag ich nur eins. Wir sind nicht einer dieser typischen Vereine, die wegen finanziellen Problemen die Klasse nicht gemeldet haben. Das Problem lag Vereinsintern, über welches ich nicht reden kann, weil ich einfach nicht nah genug dabei war.

Und Ja, der Verein Eintracht Guckheim hat mit Sicherheit das Niveau und das nötige Kleingeld um in der Bezirksliga spielen zu können. Wir haben nicht umsonst über 20 Jahre überregional gespielt.

Fws24: Wie viele Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft sind nach dem Rückzug im Verein verblieben?

Metzger: Aus dem Kader der ersten Mannschaft, vier.

Fws24: Guckheim/Kölbingen hat dann wieder in der C-Klasse einen Neustart begonnen. War es schwierig genügend Spieler zu finden?

Metzger: Wir haben aktuell ein Kader von 64 Spielern für drei Mannschaften zu Verfügung. Natürlich ist es nicht einfach neue Spieler zu bekommen, dass ist es nie.

Fws24: Sie konnten ja auch schon eine erste Meisterschaft feiern und spielen jetzt wieder in der Kreisliga B. Kann man sagen das eine Talsohle durchschritten wurde ohne das größere Schäden im Vereinsumfeld zu verzeichnen waren?

Metzger: Ich kann Ihnen versichern, es sind keine Schäden entstanden. Natürlich hat man paar Einbußen durch die Zuschauereinnahmen und ein oder anderen Sponsor, doch der Verein ist stabil und auf gesunden Beinen.

Fws24: Sie tragen als Trainer Verantwortung für die erste Mannschaft. Wie bewerten sie die momentane Situation?h 

Metzger: Ich persönlich bin leider sehr ehrgeizig und kann sehr schlecht verlieren, daher wäre ich natürlich gern den ein oder anderen Platz weiter vorne, doch die  Verletzungsplage hat uns ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Aber mit dem sechsten Platz können wir für das erste Jahr in der B-Klasse gut leben.

Langfristig wollen wir irgendwann in die A-Klasse aufsteigen, aber dafür müssen wir noch etwas Stabiler werden. Glücklicherweise haben wir eine sehr gute JSG, wo auch in Zukunft einiges an Talenten zu erwarten ist. 

 

 

Steckbrief Erwin Metzger:

Jahrgang: 1979                     

Beruf:      Dachdecker u. Klempnermeister                        

Spieler bei: Guckheim, Westerburg, Hundsangen                             

Erfolge: Aufstieg in die Landesliga, Aufstieg in die B-Klasse                            

Trainerstationen: Bambini Guckheim 

Im Verein seit: 25 Jahren     

Lieblingsverein: Eintracht Frankfurt

 

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Die Eintracht bietet die Abnahme des Deutschen Sportabzeichen an
Die Eintracht Guckheim möchte im Sommer allen Interessierten die Möglichkeit bieten das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Der Erwerb des Sportabzeichen fördert nicht nur die Fitness, sondern wird auch von den Krankenkassen durch Bonus Systeme gefördert. Alle sportbegeisterte Jungs und Mädels, Männer und Frauen werden gebeten sich mit Tatjana Schöndorf, Bernd Wohnig oder Michael Fasel in Verbindung zu setzen.
Sollten genügend Interessenten zusammenkommen, werden wir in Planung gehen und Termine zum Absolvieren  der verschiedenen Disziplinen bekannt geben. Teilnehmen kann  jeder ab 6 Jahre, gerne auch Nichtmitglieder. Der Vorstand freut sich, dass die Eintracht mit ihren ausgebildeten Übungsleitern das Deutsche Sportabzeichen anbieten kann und hofft auf eine große Beteiligung. 20.3.17